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Volker Hauft Mozartstraße 2 49740 Haselünne

Honig

Wenn Sie einen Naturbelassenen und unverfälschten Honig suchen, dann sind Sie bei uns genau richtig.
Unsere Honig-Angebote
ab 1 Kiste (12 Gläser a 500g ) gesamt 70,-€
Vermarktung Direkt ab Hof
gerne in großen Einheiten.
zB. 2,5 Kilo Eimer 25,-€


sind
je nach Erntemengen meistens ganzjährig verfügbar.


Jedes Jahr wird sich der Geschmack der einzelnen Honig-Sorten etwas unterscheiden, da zur gleichen Zeit unterschiedliche Pflanzen zusammen blühen oder die Bienenvölker eine etwas andere Tracht bevorzugen, als im Jahr zuvor.



Deutscher Honig ist ein Qualitätsprodukt, es werden alle Kriterien der Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes für das Warenzeichen Echter Deutscher Honig erfüllt. Diese liegen deutlich über den Forderungen der Deutschen Honigverordnung, die generell festlegt, was mit der Lebensmittel-Bezeichnung Honig auf den Markt gebracht werden darf. Nur dann, wenn der Honig ausschließlich in Deutschland erzeugt und geerntet wurde, darf auf dem Etikett „deutscher Honig" stehen.


Wer deutschen Honig kauft, fördert die Imkerei und damit gleichzeitig die Bestäubungstätigkeit der Bienen in unseren Regionen.


Rapshonig

Der Rapshonighat den höchsten Traubenzuckeranteil aller Honige. Dieser Honig ist ein cremiger oder auch fester, weißer bis elfenbeinfarbener Honig mit charakteristischem milden Geschmack.



Sommertracht mit Linde

 

Vor allem Linde und Sommerblüten geben diesem Honig den kräftigsten Geschmack aller unserer Blütenhonige. Dieser Honig schmeckt kräftig aromatischen, oft mit dezentem Nachgeschmack der an Heilkräuter erinnert. Er ist hellgelber und feincremiger Honig.

Sommertracht/Sommerhonig

Sammelbezeichnung für den im Sommer geernteten Honig. Dieser besteht meist aus Akazie, Brombeere, Distel, Himbeere und alles andere, was zu dieser Zeit blüht. Die Sommertracht ist der krönende Abschluss des Sommers. Dieser dunkelgelbe, zartcremige Honig hat einen kräftig, fruchtigen Geschmack.

Lindenblütenhonig

hat einen extrem süßen und typisch fruchtigen Geschmack.

Seine Farbe ist grünlich-weiß, manchmal auch gelblich.

Soll die Linde honigen, braucht sie eine hohe Luftfeuchte

und mitternächtlichen Nieselregen. Noch besser wäre es,

wenn die Linden mit ihren Wurzeln im Wasser stehen würden.

Auf dem Eltenberg stehen etwa 400 Linden. Ein Teil des dort

anfallenden Niederschlagwassers wird im Sandboden versickert

und kommt so den Linden zugute.

In der Volksmedizin hat Lindenhonig einen hohen Stellenwert.

Man nimmt ihn bei Fieber, Nervosität, Kopfschmerzen,

Erkältungen und Atemwegsbeschwerden.

Kleeblütenhonig

ist von mildem Geschmack.

Seine Farbe ist weiß bis elfenbein.

Edelkastanienblütenhonig

hat einen sehr kräftigen und herben Geschmack.

Und weil die Honigverkostung reine Geschmacksache ist,

wird der Honig der Marone von vielen Honigfreunden als

angenehm aromatisch empfunden. Andere sagen:

„Beim Abgang auf der Zunge schmeckt er etwas bitter.“

Je nach dem, aus welchem Boden die Marone ihre Nährstoffe

gewonnen hat.

Das nur sehr geringe Vorkommen der Maronenbäume am

Niederrhein lässt die Gewinnung eines sortenreinen Honigs nicht zu.

Bei Magenbeschwerden wird dieser Honig als sehr hilfreich empfunden,

ebenso bei Kreislaufbeschwerden und Krampfadern.

Waldhonig

wird von den Bienen aus den extrafloralen Nektarien der

Laubbäume eines Waldes geerntet. Er ist von kräftigem,

leicht malzig-herbem Geschmack. Seine Farbpalette reicht

von hell- bis dunkelbraun. Gelegentlich enthält Waldhonig

auch merkbare Anteile aus Blütenpflanzen der Waldlichtungen

und Waldränder. Dann ist er als Waldblütenhonig zu deklarieren.

Bei Verstopfungen, Hals- und Mandelentzündungen sowie

Magenbeschwerden sind Waldhonige aus den unterschiedlichsten

Herkünften das Mittel der Wahl

Tannenhonig

entstammt nicht der Blüte der Nadelhölzer,

sondern den Ausscheidungen bestimmter „Läuse“.

Diese Lachniden bohren die jungen Triebe der Nadelgehölze

an und nähren sich von deren Säften. Sie entnehmen jedoch

nur die Eiweiße und scheiden alles andere in Form kleiner

Tröpfchen wieder aus. Deshalb findet man an den Stämmen

der Nadelgehölze so viele emsige Ameisen. Sie „melken“

die Rindenläuse. Deren Ausscheidungen werden auch von

den Bienen gesammelt und zu einem Honig von kräftig würzigem

Geschmack verarbeitet. Die Farbe ist grünlich-schwarz bis rötlich

je nach Nadelholzart.

Tannenhonig wird in der Volksheilkunde zur Pflege der Atemwege

bei Asthmatikern, Vogel- und Taubenzüchtern, Bergleuten, Rauchern,

Rednern (Gewerkschafter, Politiker) und Sängern eingesetzt.

Weißtannenhonig ist erheblich teurer als der der Rotfichte.

Vielblütenhonig

~ dieser Name steht in keinem offiziellen Verzeichnis.

Diesen Honig findet man manchmal unter der Bezeichnung

Frühjahrsblütenhonig.

Und dennoch ist er eine Spezialität: Imker, die keine besonderen

Trachten anwandern sondern eine Standimkerei betreiben, müssen

nehmen, was die Bienen ihnen in die Waben eintragen. Das ist von

allem, was gleichzeitig blüht, etwas. Ein bisschen Apfelblütennektar,

ein bisschen vom Weißdorn, ein bisschen vom Löwenzahn, vom

Weidenstrauch, vom Ahorn und vom Buschwindröschen, von der

Wildkirsche, Stachelbeere und Sanddorn, nicht zu vergessen von

den vielen Frühjahrsblüten in den Gärten, auf den Friedhöfen und

in den öffentlichen Anlagen. Es ist ein leckeres Durcheinander von

allem, was Mutter Natur gerade anzubieten hat.

Besonders empfehlenswert wegen des Zusammenwirkens

aller dieser Inhaltsstoffe. Wo wir gerade beim Zusammenwirken sind:

Das beste Mittel gegen eine Grippe in deren Anfangstadium ist eine

Hühnerbrühe, in der alle erreichbaren Gemüse der Gegend vertreten

sind. Es ist nicht die gekochte tote Henne und auch nicht das Stück

Petersilienwurzel, das die Abwehr bewirkt, sondern das Zusammenspiel

aller Kräfte, die uns die Natur in diesen Gemüsen schenkt.

So ist es auch mit dem Vielblütenhonig. Tun Sie sich etwas Gutes

und fragen Sie Ihren Imker nach seinem Vielblütenhonig.

In der Volksheilkunde nimmt man ihn bei Leber-Galle-Leiden,

Verdauungsstörungen und zur Blutreinigung
 

Akazienblütenhonig

sollte besser Robinienblütenhonig genannt werden.

Der Baum, von dem er gewonnen wird, ist nur eine Schein-Akazie

deren botanisch richtiger Name „Robinie“ ist. Robinienblütenhonig

bleibt jahrelang flüssig, sodass er schneller von Frühstücksbrötchen

rinnt, als er hinauf gekommen ist. Das liegt an seinem hohen

Fruchtzuckeranteil.

Reinen Robinienblütenhonig erntet der Imker am Niederrhein gottlob

sehr selten.

Die Bienen machen vielfach Abstecher in die Weißdornblüte, deren Honig

in der Volksmedizin als „herzstärkend“ gilt. Der am Niederrhein aus

Robinienblüte und Weißdornblüte gewonnene Honig ist von lieblichem,

mildem Geschmack und heller bis goldgelber Farbe. Man verwendet ihn

gerne zur geschmacklichen Verbesserung von Müsli bei Herzleiden und im

Anfangstadium der Diabetes.

Löwenzahnblütenhonig

ist auf der linken Rheinseite ein Publikumsrenner.

Ihr Imker kann gar nicht so viel davon ernten, wie nachgefragt wird.

Sein kräftiger, aromatischer und recht süßer Geschmack, verbunden

mit einer typischen gelben Farbe hat viele Freunde.

Sonnenblumenblütenhonig

in reiner Form ist am Niederrhein kaum zu ernten.

Der Boden gibt das nicht her. Er hat einen charakteristischen,

kräftigen Geschmack und wird deshalb gerne von lebensälteren

Honigfreunden nachgefragt. Er riecht etwas harzig und hat eine

typische hellgelbe bis orange-gelbe Farbe.

Heideblütenhonig

wird in den norddeutschen Heidegebieten und in den

Naturschutzgebieten der Niederlande geerntet.

Er hat ein kräftiges Aroma. Sortentypisch ist seine geleeartige,

leicht körnige Konsistenz. Mit etwas Glück können Sie zwei

Qualitäten ernten, als Schleuderhonig und als Presshonig.

Die Gewinnung beider Sorten ist sehr arbeitsintensiv und das macht

sich auch am Preis bemerkbar. Seine Inhaltsstoffe pflegen Niere,

Blase und Prostata und haben sich auch bei Herz-Kreislauf-Störungen bewährt.



 Honigvermarktung auf Nachfrage von Privat ab Imkerrei im Piusweg 9, 40740 Haselünne, Tel: 05961-956003 oder 0179-7050598 oder per Mail: volker-hauft@gmx.de


 

3mal um die ganze Welt

Am 18.05.2009 war es die Frage des Tages bei Geo
Wie weit fliegen Bienen, bis sie den Nektar für ein Kilogramm Honig zusammengetragen haben?

  • rund 10.000 km
  • rund 50.000 km
  • rund 250.000 km

Die richtige Antwort lautet 250.000 km für 1kg Honig.
D. h. für ein Glas mit 500 g Honig geht es rund 3mal um die Erdkugel.
Im vorherigen Beitrag haben wir schon erwähnt, dass es für ein Glas Honig rund 3mal um die ganze Welt geht. Da sollte man schon Verständnis haben, dass die Bienen viel Wind um ihren eigenen Honig machen. Das ist aber hier wörtlich gemeint, denn mit dem Sammeln von Nektar ist es nicht getan. Wenn eine Biene eine Blüte anfliegt, dann nimmt sie mit ihrem Rüssel den Nektar auf und transportiert ihn in den Honigmagen. Der dient also als (Zwischen)Sammelbehälter für den Nektar. Hier wird praktisch nichts verdaut, sondern nur aufbewahrt. Nur eine winzige Menge ihrer Beute benötigt die Biene für sich selbst. Den großen Rest schleppt sie fliegend heim. 20.000-mal muss eine Biene ausfliegen, um einen Liter Nektar zu sammeln. Daraus entstehen schließlich ungefähr 300 Gramm Honig. Schon während des Fluges entzieht die Biene dem gesammelten Nektar Wasser. Im Bienenstock angelangt, geht die Entwässerung auch in den Waben weiter. Durch starkes Flügelvibrieren lässt ein Teil der Stockbienen Luft über die Waben streichen und so mehr und mehr Wasser verdunsten. Außerdem wird der Nektar von den Stockbienen mehrfach umgelagert. Dabei wird er mit körpereigenen Stoffen angereichert, die seine Reifung fördern. Ist der Honig reif, verschließen die Bienen die Zelle mit einem Wachsdeckel.

Hier haben wir mal exemplarisch die Sammelleistung und die Verdunstung durch Flügelvibrieren aufgezeigt

Tag / Uhrzeit Gewicht Bienenvolk Nr. 1
 
Bemerkung
So. 14.06.2009 06:00 Uhr
 
 
 
Starker Trachtflug
So. 14.06.2009 22:30 Uhr
4400 gr.
Tageszunahme
 
ca. 50 % rel. Luftfeuchte
tagsüber (bis 28° C)
Mo. 15.06.2010 06:15 Uhr
3400 gr.
Verdunstung
über Nacht (So-Mo)
-1000 gr.
19 ° bis 20 °
Nachttemperatur
Mo. 15.06.2010 22:15 Uhr
1800 gr.
Verdunstung
am Tage (Mo.)
-1600 gr.
fast ganztägig Regen
23 ltr. M2 (ca. 18°)
Di. 16.06.2010 06:15 Uhr
1400 gr.
Verdunstung
über Nacht (Mo-Di)
-400 gr.
Nachts ca. 13° / 14 ° C
 
 
nach 38 Stunden
- 3000 gr.
 
Da der Prozess der Entwässerung insgesamt ca. 2 bis 3 Tage in Anspuch nimmt, kann man davon ausgehen, daß hier etwa 1000 gr. Honig enstanden sind. Honig ist erst haltbar, wenn nur noch max. 18 % Wasser enthalten sind. Extrem trockene Honige (für Goldmedaille) haben max. 16,70 % Wassergehalt (seltener auch mal um die 15 %) und sind bei günstiger Lagerung problemlos mehrere Jahre haltbar.

 

Flüssiger und fester Honig

Flüssiger Honig nach dem AbfüllenBei der Ernte fließt der Honig klar und dickflüssig aus der Honigschleuder. Diese klarflüssige Beschaffenheit ist aber kein Dauerzustand. Über kurz oder lang wird der Honig trüb und schließlich teigig fest. Der Traubenzucker, der in allen Honigsorten meist reichlich vorkommt kristallisiert, der Honig "kandiert".
Ob ein Honig rasch oder zögernd fest wird, hängt von der Sorte ab. Rapshonig und Löwenzahn kandieren zügig, schon wenige Tage nach der Schleuderung. Der Akazienhonig (genauer Robinienhonig), der Honig der Esskastanie und die meisten Honigtausorten (Waldhonig) lassen sich dagegen beim kandieren viel Zeit.
Die Bildung von Traubenzuckerkristallen im Honig ist ein natürlicher Vorgang, der nichts mit einer Verfälschung zu tun hat. Oft wird vermutet, es handele sich dabei um zugesetzten handelsüblichen Zucker. Das trifft nicht zu.
Kandieren ist ein natürlicher Vorgang, der die Qualität nicht beeinflusst.
Ebenso harmlos sind helle Flecken auf der Oberfläche und hinter dem Glas bei festgewordenem Honig. Der Imker nennt dies "Blütenbildung".
Sie entsteht durch Lufteinlagerungen zwischen den Honigkristallen, bzw. zwischen dem Honig und dem Honigglas.
Erwärmt man kandierten Honig, (möglichst nicht über 40°) wird er wieder weich und fließend. Steht er danach eine längere Zeit, so wird er erneut steif und fest.
Eine mehrfache Erwärmung sollte jedoch unterbleiben, damit wertvolle Inhaltsstoffe nicht geschädigt werden. Honig wird in flüssiger und fester Form angeboten. Viele Verbraucher bevorzugen flüssigen Honig. Dennoch ist fest auskristallisierter Honig der natürliche Endzustand.

Er sollte fein kristallin sein, so dass man die Kristalle nicht auf der Zunge spürt. Dies erreicht der Imker durch rühren bzw. stampfen des Honigs zu Beginn der Kandierung.
Durch schonende Gewinnung und sachgerechte Pflege des Honigs bleiben alle Wirkstoffe erhalten, die für den menschlichen Körper von hohem Wert sind.